Küchengeräte

Stromverbrauch vom Herd

Zum Glück sind wir der steinzeitlichen Kochmethode lange schon entronnen, was ein wesentlicher Vorteil ist. Allerdings ist es -der Kosten wegen- auch irgendwie ein Nachteil. So oder so machen Sie sich wohl auch immer mehr Gedanken über den Stromverbrauch Ihres Herdes, mit Recht.

Der Herd – Stromfresser oder nicht?

Der Stromverbrauch Ihres Haushaltes liegt nicht nur allein am Herd. Viele Geräte, in zahlreichen Haushalten, sind veraltet und so zu echten „Stromfressern“ geworden. Natürlich sind neue und stromsparende Geräte teuer in der Anschaffung, also muss man überlegen, wie mit den älteren Hausgeräten der Stromverbrauch gesenkt werden kann.

Wenn Sie einen handelsüblichen E-Herd besitzen und nur eine Stunde am Tag kochen, verbrauchen Sie schon etwa 1 – 3 Kilowattstunden. Wenn Sie das aufrechnen haben Sie (bei einer Familie mit 3 Personen, alleine nur vom Herd) einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 500 kWh. Benutzen Sie dazu noch die Backröhre regelmäßig, kommen jährlich noch einmal ca. 165 kWh (bei einer Effizienzklasse von A) dazu. Bei älteren Modellen kann der Stromverbrauch bis zu 3-mal so hoch sein.


Moderne Herde mit Induktionsplatten sind viel effizienter, als die normalen Elektroherde. Durch die Wärmeenergie, die per Magnetfelder schneller umgewandelt wird, gibt es nicht nur ein immenses Zeit-, sondern auch ein riesiges Stromersparnis. Die Töpfe, welche extra für den Induktionsherd entwickelt worden sind, erwärmen sich nicht nur an der unteren Seite, sondern auch an den Topfwänden. Dadurch werden auch die Speisen effektiver erhitzt und sind schneller gar.

Elektroherde mit niedrigem Energieverbrauch

Hier ein paar Anregungen, damit auch Sie künftig Ihren Stromverbrauch, beim Kochen und Backen, senken können:

  • Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass immer ein Deckel auf dem Topf oder der Pfanne ist. Auf diese Weise kann die Wärme nicht so schnell entweichen und somit geht der Garungsprozess wesentlich schneller und damit ist auch der Stromverbrauch nicht so hoch.
    (Außer, das Rezept für das Gericht, was Sie zubereiten wollen, schreibt vor, dass ohne einen Deckel gekocht werden soll).
  • Nehmen Sie kleine Töpfe, wenn Sie nur eine kleine Menge zubereiten oder wärmen möchten.
  • Die Töpfe und Pfannen, die Sie verwenden, sollten möglichst passgenau für die jeweiligen Kochfelder sein.
    Also kleine Töpfe sollten auf die kleinen Kochfelder und große Töpfe auf die großen Felder. Und – Deckel nicht vergessen.
  • Außer bei einem traditionellen Gasherd, kann die Restwärme der Platten stromsparend verwendet werden. Wenn beispielsweise eine Gar- oder Köchelzeit von 3 – 5 Minuten vorgeschrieben ist, machen Sie den Herd einfach aus. Die Restwärme der Platte übernimmt nun, ganz ohne Stromverbrauch.
  • Dasselbe gilt auch für den integrierten Backofen in Ihrem E- und Umluft- Herd. Auch hier können Sie die Restwärme effektiv nutzen.
  • Achten Sie vor allen Dingen auf die Effizienzklasse, weil auch diese den Stromverbrauch bestimmt. Nicht nur bei Ihrem Herd, sondern bei all Ihren Küchengeräten, die über eine Stromquelle bedient werden.
Auf alle Fälle ist ein E-, Umluft- oder Induktions-Herd in vieler Hinsicht besser, als ein Gasherd -obwohl dieser wiederum andere Vorzuge hat.

Über Starkstrom betriebene, herkömmliche Herde haben (im Gegensatz zum Gasherd) keine offene Flamme und sind in ihrer Bedienung recht einfach konstruiert.

Modernere dieser Art haben natürlich einige Einstellungen, die erst einmal, anhand der Betriebsanleitung, richtig studiert werden sollten, damit Sie mit einem solchen Gerät auch effizient arbeiten können. So sind alle möglichen, digitalen Einstellungen vorhanden, die auch zu einem geringen Stromverbrauch dienen, wenn sie richtig angewendet werden.

Im Endeffekt ist es doch so, dass die meisten Haushalte in Deutschland überwiegend über Strom kochen. Gasanschlüsse findet man eher selten, obwohl Profiköche beispielsweise eher und lieber mit Gas kochen, wobei der Stromverbrauch gleich „0“ ist.

Folgenden Geräte helfen Ihnen Strom zu sparen:

Stromverbrauch beim Backen und Kochen über Starkstrom senken

Jedem von Ihnen stellt sich nun sicherlich die Frage: „Wie kann ich meinen eigenen Stromverbrauch mit meinem Herd senken und dauerhaft im niedrigeren Bereich halten?“ Viele Möglichkeiten sind schon genannt worden.

Hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung:

  1. Die passenden Töpfe für Ihren Herd verwenden. Töpfe, die Sie zum Beispiel auf Ihrem alten Gasherd benutzt haben, sind für einen E- oder Induktionsherd völlig ungeeignet. Die richtigen Kochtöpfe und Bratpfannen für die Induktionsfelder sind zwar teuer, halten allerdings fast ein Leben lang und der Stromverbrauch wird noch mehr gesenkt.
  2. Passen Sie Ihre Töpfe und Pfannen den jeweiligen Kochfeldern ihres Herdes an. Große Töpfe und Pfannen = große Kochfelder benutzen. Kleine Töpfe und Pfannen = kleine Kochfelder benutzen.
  3. Decken Sie Ihre Töpfe und Pfannen IMMER mit dem dazugehörigen Deckel ab! Dadurch verkürzt sich die Garzeit und verringert den Stromverbrauch enorm. Bleiben Ihre Töpfe offen, haben Sie einen Stromverbrauch der bis zu 4x höher sein kann. Kochen Sie im Schnellkochtopf, sparen Sie 50%.
  4. Nutzen Sie die Restwärme der Kochfelder und des Backofens, indem Sie sie schon ca. 5 Minuten vor dem Ablauf der Garzeit ausschalten.
  5. Wechseln Sie ggf. zu einem günstigeren Stromanbieter, um Ihren gesamten Stromverbrauch im Haushalt zu senken.
  6. Wenn es Ihnen finanziell möglich ist, tauschen Sie Ihren alten Herd gegen einen der neueren Generation aus und sparen Sie auf lange Sicht. Beachten Sie dabei unbedingt die Energieeffizienzklasse!

In der Regel besitzen neuere Backöfen schon von vorn herein die Effizienzklasse A und haben somit nur noch einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 165 kWh. Wenn dieser dann auch noch mit Umluft betrieben wird, sparen Sie zusätzlich noch einmal. Diese Modelle heizen nicht nur mit Ober- und Unterhitze, sondern den gesamten Backraum, weil (wie der Name schon sagt, die Luft umgewälzt und somit alle Etagen gleichmäßig erwärmt werden. Ihr Stromverbrauch sinkt somit und Ihr Portemonnaie freut sich darüber auch.

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Fazit

Gerade in Zeiten, wo die Stromrechnung manch einen sprichwörtlich aus den Schuhen haut ist es sehr wichtig, dass der Stromverbrauch auf alle möglichen Arten gesenkt wird. Beispiele und Anregungen, wie es funktionieren kann, finden Sie hier im Haushaltsgeräte Blog genug. Nun müssen Sie nur noch das Beste für sich selbst herausfinden und umsetzen, damit sich Ihre Stromrechnung in Zukunft auf einem der unteren Level bewegen kann.

Die hier genannten Beispiele dienen zur Orientierung und Ihnen zur Hilfe. Stromverbrauch muss nicht immer hoch sein, es geht auch bedeutend anders, wenn man nur ein paar Kleinigkeiten, die unter anderem auch hier genannt wurden, beachtet.

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