Haushaltsgeräte

Dampfreiniger • Arten, Vorteile und Fuktionen

Kennen Sie das lästige und kraftaufwändige schrubben Ihrer Fliesen im Badezimmer oder auf dem Küchenboden aus Fliesen oder Linoleum? Die Kalkflecke an den Küchenfliesen lassen sich nicht richtig wegrubbeln, da können Sie noch so viele verschiedenen Putzmittel ausprobieren. Was dabei bleibt ist Kraft- und Zeitaufwand. Hier im Hausgeräte Blog wird Ihnen eine Möglichkeit aufgezeigt, wie es einfacher und schneller gehen kann. Außerdem ist diese Methode noch dazu umweltbewusst. Im Forum lesen, das heißt nicht nur gute Tipps bekommen, wie die Arbeit besser und schneller geht, sondern auch, wie es ohne chemische Reinigungsmittel möglich ist ein sehr gutes Ergebnis zu bekommen. Die Lösung nennt sich Dampfreiniger.

Was ist ein Dampfreiniger?

Der Dampfreiniger  ist ein Gerät, dass mittels heißem Dampf und ohne jegliche Reinigungsmittel glatte Oberflächen sauber putzt. Außerdem werden durch den hocherhitzten Dampf auch Bakterien und Keime abgetötet. Auch dafür ist dann keine „Chemiekeule“ mehr notwendig. Das alles wurde in ein handliches Gerät gepackt, das fast wie ein Staubsauger aussieht und sich auch so bedienen lässt. Der Dampfreiniger ist als Hausgerät oder Industriegerät erhältlich. Mit einigen Zusatzteilen können auch beispielsweise Gehwegplatten im Außenbereich (z. B. im Garten oder vor der Haustür) oder Ecken, die schwer zugänglich sind, gründlich gereinigt werden, ohne große Anstrengung. Es hinterlässt keine sogenannten „Schlieren“, weder auf glatten Boden noch auf Fenstergläsern. Die Ausstoß-Temperatur kann durch einen Regler eingestellt werden So können empfindlichere Oberflächen mit nur 150°C und weniger empfindliche mit bis zu 300°C behandelt werden. Manche Dampfreiniger lassen sich auch Ruck-Zuck zu einer Bügelstation umfunktionieren.

Die verschiedenen Arten von Dampfreinigern

Es gibt Dampfreiniger die wie ein Besen oder Wischmopp aussehen und in der Handhabung genauso einfach sind. Der einzige Unterschied ist der Wassertank, in dem das Wasser, mittels Stromzufuhr durch Akku oder auch durch den Anschluss in einer Steckdose, auf mindestens 100° C erhitzt wird. Alle Dampfreiniger arbeiten nach demselben Prinzip. Sie unterscheiden sich nur in ihrer Größe und ihrem Einsatzbereich.

Der herkömmliche Dampfreiniger

  • Ist das Wasser auf Temperatur gebracht können Sie damit glatte Fußböden, Fenster, Spiegel, Laminat, Wand- und Bodenfliesen und verschiedene glatte Oberflächen optimal und ohne Zusatzstoffe reinigen. Der Dampf wird mit Druck herausgestoßen, löst den Schmutz und hebt ihn ggf. auch an, damit er danach problemlos, mit dem dazugehörigen Tuch am Reinigungsteil, weggewischt werden kann. Dies alles passiert rückstandslos und ohne Schmierstreifen.

Der Dampfbesen

  • Er wird wie ein herkömmlicher Besen benutzt und funktioniert wie ein Wischmopp. Auch hier ist das Prinzip:
    Dampf erzeugen – mit Druck ausstoßen – Schmutzpartikel auflösen – wegwischen.
    Diverse Einsatz Bereiche sind Stein-, Laminat-, Fliesen- und Linoleumböden.

Der Dampfsauger

  • Dieses Hausgerät verbinden einen Dampfreiniger mit einem Staubsauger. Ebenfalls wird das Wasser in einem Tank vor der Anwendung erhitzt und danach mit Druck ausgestoßen. Allerdings können hiermit auch Teppiche und Polstermöbel gereinigt werden. Nach dem Auflösen der hartnäckigen Schmutzflecke werden die Partikel einfach eingesaugt. Bei hochflorigen Teppichen und dicken Möbeln mit Polstern, aber auch bei Matratzen, drückt der Dampf den Staub, Keime und andere unerwünschte „Gäste“ in den Sitz- und Liegemöbeln, an die Oberfläche, damit die Saugfunktion alles aufnehmen kann. Auch das passiert quasi rückstandslos, porentief und ohne chemische Zusätze, wie beispielsweise scharfe Reinigungsmittel.

Die Dampfente

  • Dieses Hausgerät ist bedeutend handlicher als seine großen Geschwister. Klein und kompakt arbeitet diese auch mit Wasserdampf. Weil das Gerät, im Gegensatz zu den anderen, recht klein ist, ist natürlich auch der Wassertank etwas kleiner und muss öfter nachgefüllt werden. Das Wasser erhitzt sich auf etwa 100° C. Allerdings hat es sich schon um ca. 20° C abkühlt, wenn es auf die zu reinigende Fläche auftrifft.
    Der Vorteil bei dieser Dampfente ist zum Ersten seine Form (wie eine Ente mit langem Schnabel) und die Einsatzbereiche.
    Die im Handel erhältlichen Zusatzteile können variabel eingesetzt werden. Da das Dampfgerät ein Handgerät ist, können damit auch schwer zugängliche Stellen und Ecken sehr gut vom Schmutz befreit werden. Fensterputzen geht mit dem dementsprechenden Aufsatz wie von selbst. Mit dem „Schnabelteil“ kommen Sie sogar unter den Rand der WC-Schüssel, um den lästigen und bakterienbehafteten Urinstein zu lösen.
    Sie wissen bestimmt auch, wie umständlich es ist, wenn im Frühjahr die Heizungen gereinigt werden sollen. Auch da kommt die Dampfente hin und pustet mit dem heißen Dampf alle Staubflusen heraus. Da sparen Sie sich das beschwerliche „Fummeln“ mit der Reinigungsbürste und den Ärger, wenn Sie nicht in alle Winkel damit kommen.
Alles in allem ist der Dampfreiniger (in jeder Ausführung) ein echtes Multitalent. Er arbeitet zeit- und kraftsparend und ist vor allem umweltfreundlich und schonend zu Ihren Böden und glatten Flächen. Es kommt ausschließlich erhitztes, klares Wasser zum Einsatz und entfernt mühelos Fett, Kalk und anderen Schmutz jeglicher Art.

Einsatzgebiete:

  • Fenster und Spiegel
  • Wand- und Bodenfliesen
  • Laminat- und Steinböden
  • Teppiche und Teppichböden
  • Matratzen aller Art
  • Polstermöbel aller Art
  • Glatte Oberflächen aller Art

Achten Sie aber bei Ihren Fußböden bitte darauf, dass sie versiegelt sind. Besser ist es auch, dass Oberflächen und Böden aus Kork, Parkett und geölte Holzböden auf traditionelle Art gereinigt werden müssen, da sie sonst erheblichen Schaden nehmen könnten.

Vorteile & Funktionen

Reinigen mit Dampf schont die Umwelt und ist allergikerfreundlich. Durch den Einsatz von Wasser können auch keine schädlichen Dämpfe entstehen. Wofür Sie sonst zig verschiedene Reinigungsmittel benötigen, brauchen Sie hierfür nur eine Wasserleitung aus der sauberes Wasser kommt. Kraftraubendes Schrubben sparen Sie sich außerdem noch.

Einige Nachteile hat ein Dampfreiniger dennoch. Er braucht Strom, den Sie beim Putzen mit Besen, Schrubber und Bürsten nicht benötigen. Aber das ist wohl, hinsichtlich der Umweltschonung, den erleichterten Arbeitsweise, dem Sparen an chemischen Putzmitteln und des sichtbaren Erfolges zu verkraften.

Noch ein kleiner Hinweis:

Bei der Reinigung von Matratzen und Polstern mit dem Dampfreiniger ist einiges zu beachten. Da sich der Dampf auf Oberflächen aus Stoff (sprich Polster und Matratzenstoff) gerne als Feuchtigkeit absetzt, ist nur mit Vorsicht heranzugehen. Allerdings tötet der heiße Dampf sämtliche Keime, Bakterien und die in jeder Matratze befindlichen und lästigen (für Allergiker auch krankheitserregenden) Bettmilben fast vollständig ab. Verunreinigungen der Gewebeoberfläche sind nur aufzulösen und dann per Hand wegzuwischen. Blutflecke bitte nicht mit Dampf behandeln, da sich die Eiweißbausteine darin verhärten und sich tiefer ins Gewebe „fressen“.

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